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Description
Mit Hilfe der Fraktographie könne Bruchoberflächen untersucht und bezüglich ihrer Erscheinungsform und Morphologie beschrieben werden. Der Bruch dient als Datenträger des Bruchgeschehens, da sich sowohl das Gefüge als auch die physikalischen Eigenschaften sowie die Belastungssituation auf die Bruchstruktur auswirken. Im Rahmen dieses Beitrages wird dargelegt, dass die fraktographische Untersuchung über das bloße Betrachten der Bruchflächen hinausgehen kann. Um Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen der Bruchmorphologie und dem Werkstoffgefüge zu gewinnen, ist es auch möglich, den Bruch durch Ätzen oder elektrolytisches Abtragen zu präparieren. Dabei kann ein im Labor erzeugter Bruch sowohl als Vergleichsbruch dienen als auch als Präparationsmethode eingesetzt werden.