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Kohlenstoffgebundes MgO (MgO-C) ist als Standardwerkstoff Pfannen- und Ofenauskleidungen in der Stahlproduktion etabliert. Nach dessen Abnutzung findet der Werkstoff jedoch keine weitere Anwendung und wird meist als Füllstoff im Straßenbau verwendet oder gelangt direkt auf die Deponie. Im Zuge des ressourcenschonenden Umgangs mit Werkstoffen und Materialien, gibt es seit geraumer Zeit die Bestrebungen, das sich in den Feuerfeststeinen befindliche MgO zu recyceln und für die Herstellung neuartiger metallokeramischer Kompositwerkstoffe zu verwenden, also einem upcycling zuzuführen. Mit dem stromunterstützen Sinterverfahren (englisch: field-assisted sintering technique, FAST) kann das recycelte MgO in eine metallische Matrix, wie z.B. Stahl oder Titan, eingebracht werden. Diese neuartigen Materialien müssen anschließend auf ihre lokalen mechanischen Eigenschaften und ihr Gefüge untersucht werden, unter anderem mithilfe der Nanoindentation oder der Elektronenrückstreubeugung (englisch: electron backscatter diffraction, EBSD). Für beide Untersuchungen gilt es, eine möglichst ebene und verformungsfreie Oberfläche der Proben zu erzeugen. In dem Beitrag werden die Herausforderungen bei der Präparation dieser Materialien vorgestellt und präsentiert, welche metallografischen Präparationen sich als zielführend erwiesen haben.